Unsere kleine Ruine

Photovoltaik

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Photovoltaik ist eine umweltfreundliche, ressourcenschonende und zugleich nachhaltige Methode, um aus dem gegebenen Sonnenlicht Strom zu erzeugen.

Im Grunde kann jedes Haus, Wohngebäude, Lagerhalle und oder Industriehalle auch ein kleines Kraftwerk für die Energiegewinnung werden.

Für jedes Haus wird nach der EnEV (Energie-Einsparverordnung) eine Höchstgrenze an Primär-Energiebedarf für Heizung und Warmwasser ermittelt. „Primär“ meint Energie aus nicht-erneuerbaren Quellen wie z.B. Gas oder Öl. Um zum Beispiel einen geförderten KfW 55 Standard zu erreichen, muss diese EnEV Grenze auf 55 % eingehalten werden.

Erfolgt die Wärmeerzeugung mit einer Wärmepumpe, dann ist hier der Hauptenergieträger Strom, der auch zu den „primären“ Quellen zählt. Strom wird heutzutage noch überwiegend aus Kohle und Gas erzeugt. Eine eigene PV-Anlage darf diesem Primär-Energiebedarf gegengerechnet werden. Damit stimmt die Energie-Bilanz für ein KfW Haus wieder.

Schöner Nebeneffekt, die PV-Anlage erspart Stromkosten und kann sogar zu einer monetären Ausschüttung führen. Das ist abhängig davon, in welchem Maße man den erzeugten Strom auch zeitgleich nutzen kann (tagsüber wenn die Anlage den meisten Strom erzeugt, ist man selbst oft weniger Zuhause und der eigene Stromverbrauch ist niedriger als in den Abendstunden, wo die Anlage wiederrum keinen Strom erzeugt).

Dazu ein Beispiel für eine 1 kWp Anlage, diese hat einen Ertrag von ca. 920 kWh im Jahr und einem Installationspreis von ca. 1.200 €.

A. Bei voller Ausspeisung bekäme man dafür ca. 86,50 € im Jahr (die EEG-Förderung entspricht ca. 9,4 ct/kWh).

B. Würde man den gesamten Strom selbst benötigen und nutzen können (Tageszeit abhängig), dann würde man ca. 240 € Stromkosten im Jahr sparen.

Die Wahrheit liegt somit irgendwo dazwischen. Nach unserer Einschätzung wäre die Anlage nach ca. 8-10 Jahren amortisiert.

Wir haben uns bei der Auswahl des Herstellers auf einen Fachbetrieb verlassen. Es sind Module der Fa. Kioto Solar aus Österreich (der Pionier) mit einem Wechselrichter der Firma Kostal. Wichtig war uns beim Wechselrichter, dass dieser in Zukunft um einen Speicher erweitert werden kann und ein intelligentes Selbstverbrauch-Management hat. Die Ausspeisung ist laut EEG Gesetz auf 70 % der installierten Leistung begrenzt, deshalb ist es wichtig, dass der Wechselrichter diese Grenze zwischen Ausspeisung und Selbstverbrauch unterscheiden kann.

Darüber hinaus ist unser Dach Richtung Süden im 30Grad Winkel ausgerichtet und bietet damit die perfekte Voraussetzung für eine Solaranlage.

Nachteil so einer Anlage ist mit Sicherheit die enorme Bürokratie, meint den Papierkram. Denn die Anlage muss im Vorfeld vom Netzbetreiber genehmigt werden, dann ist sie im Marktstammdatenregister anzumelden, des weiteren müssen monatliche Umsatzsteuer-mitteilungen an das Finanzamt erfolgen und die Anlage muss dazu noch versichert werden. Außerdem sollte man die Anlage regelmäßig warten und reinigen (von Laub, Schnee etc.)

Zusammenfassend lässt sich festhalten:

  • Voraussichtlich werden die Stromkosten in den nächsten Jahren in Deutschland aufgrund der begrenzten Ressourcen, wie Öl und Kohle weiter steigen, mit einer Photovoltaik Anlage umgeht ihr diese Preissteigerungen
  • Derzeit kostet in Deutschland eine Kilowattstunde Strom ca. 0,30€, berücksichtigt man die eigenen Investitionskosten für die Anlage (z.B.:15 Jahre), so kostet eine kWh nur noch ungefähr 0,09€. Es lässt sich pauschal festhalten das man ca. 0,21€ sparen kann
  • Wenn ihr eure PV-Anlage mit einem eigenen Stromspeicher kombiniert, spart ihr zusätzlich
  • Ferner steht uns die Sonne als Energiequelle kostenfrei und unbegrenzt zur Verfügung
  • Es werden bei der Umwandlung weder Emissionen frei noch andere Schadstoffe gefährden unsere Umwelt
  • Es gibt weder eine Geräusch-, noch eine Geruchbelastung für eure Umgebung
  • Durch die flexiblen Modulare könnt ihr die für EUCH passende Anlagengröße definieren

Viel Spaß beim Lesen,

fleißige Grüße, Victoria & Salvatore

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